Klassensieg für Karoline Dohr beim internationalen Budapest Halbmarathon!!

... weitere 6 Athleten vertraten erfolgreich den LC-WESTSTEIERMARK !!!

Für den LC-WESTSTEIERMARK ist es schon traditionell, den alljährlichen Vereinsausflug sportlich und auch kulturell zu gestalten. So entschied sich der Vorstand für 2019 zu einer Reise nach Ungarn. Der Halbmarathon in Budapest mit anschließendem Sightseeing war das Ziel. 10 LC-WEST Athleten waren sofort Feuer und Flamme. Und so reiste man am Samstag, 7.9. recht gemütlich in diese herrliche pulsierende 1,7 Millionen Einwohnerstadt. Noch am gleichen Tag wurden die Startnummern abgeholt, der Start-Zielbereich in Augenschein genommen und noch ein wenig die Atmosphäre dieser gewaltigen Stadt aufgesaugt. Für die perfekte Unterbringung hat Gruber Reisen Voitsberg gesorgt.

Am Sonntagfrüh, bei optimalem Wettkampfwetter – so 16 Grad – machten sich 7 LC-WESTSTEIERMARK Kollegen nach einem recht kurzen Frühstück schon um 7 Uhr mit der Straßenbahn auf den 10 Minuten Weg ins Start/Zielgelände. Der Blick auf die von allen Seiten heranströmenden Menschenmassen war schon gewaltig, alle schienen fröhlich und gut gelaunt. Immerhin hatten mehr als 15.000 Teilnehmer so ihre Pläne und Vorsätze. Die LC-WESTler ließen sich von dieser Stimmung gleich mitreißen. Ganz relaxed erreichte jeder seinen in verschieden Wellen perfekt eingeteilten Startkorridor. Dort konnte man sich noch gut 20 Minuten mit Gleichgesinnten aufwärmen und vorbereiten. Die Strecke war wunderschön, fast immer lief man der Donau entlang, über einige Brücken, sowie mitten durch die autofreie Margareteninsel.

Der LC-WESTSTEIERMARK schickte mit Karoline Dohr, Gebhard Dohr und Gudrun Brandstätter 3 Halbmarathonläufer, eine Brandstätter Franz & Fändrich Josef Herren- und eine Rauth Gerhard & Carina Mixedstaffel ins Rennen.

Halbmarathonläuferin Karoline Dohr ging diesmal mit sehr gemischten Gefühlen an den Start. „Das ist ein komplett flacher schneller Halbmarathon, … und ich habe mich in den letzten Monaten ja schwerpunktmäßig auf Bergmarathon und Bergläufe vorbereitet“ war eine leichte Unsicherheit zu spüren. Aber kaum war das Rennen gestartet, gab es keine Bedenken mehr, sondern nur mehr gemma, gemma … Und tatsächlich schaffte sie mit 1:33 Stunden wieder eine hervorragende Laufzeit und konnte so ganz überlegen den Sieg in ihrer age-group gewinnen.

Auch Gatte Gebhard Dohr nahm den Halbmarathon in Angriff. Anfangs – wie immer – ganz genau auf Puls und Rhythmus achtend, gab er in der 2. Hälfte ganz schön Gas und finishte in 1:39 Stunden. „Super Strecke, tolles Ambiente, und mit der Laufzeit bin ich auch zufrieden“.

Gudrun Brandstätter liebt die Halbmarathondistanz, und so lief sie auch wieder ein besonnenes, gutes Rennen. Sie nützte den Vorteil ihrer neuen Altersklasse aus und erkämpfte in der Zeit von 1:51 Stunden den 9. Platz. „Mir ist es gut gegangen, es war so kurzweilig,“ freute sie sich im Ziel.

Als Herren-Staffel lieferten Franz Brandstätter und Josef Fändrich eine tolle Vorstellung. „Fränki“ war vom Start weg nicht zu halten, er spulte seine 12,7 km exakt in 4:10 min/km Schnitt herunter und übergab dann an Vereinskollegen Josef Fändrich. „Mehr wäre nicht gegangen, ich bin stolz auf meine gleichmäßigen Kilometerzeiten“, so sein Fazit. Josef Fändrich war topmotiviert, startete mit einem 4-er Schnitt voll ins Rennen. Schon nach dem ersten Kilometer verspürte er im Oberschenkel einen leichten Krampfansatz und das brachte ihn auf den Boden der Realität zurück. Mehr als beherzt gab er dennoch alles und konnte sich im Ziel über die Gesamtzeit von 1:30 Stunden total freuen. „Dass ich so schnell laufen kann, hätte ich nicht gedacht, und überhaupt … nach dem stechenden Schmerz nach km 1 habe ich schon gedacht, jetzt ist alles aus. Ich hab den Schritt ein wenig drosseln müssen, jetzt bin ich froh, dass ich das so geschafft habe“, war er der sicher der bestgelaunteste Finisher.

Als Mixedstaffel gaben sich die Rauths keine Blöße. Papa Gerhard Rauth übernahm die längere Distanz, und schaffte die 12,7 km sogar etwas unter seiner prognostizierten Zeit und übergab dann an seine aufgeregte und hochkonzentrierte Tochter Carina. Für Carina Rauth war es der erste Wettkampf in dieser Saison, sie teilte sich ihr Rennen super ein. „Ich bin zügig weggelaufen, aber nicht am Anschlag, ich hab´ sogar teilweise die schönen Häuser und die Schiffe auf der Donau registriert, es war ein lässiger Lauf,  …. Ich hätte wahrscheinlich noch schneller können“, strahlte sie.

Angefeuert und moralisch unterstützt wurden die LC-WEST Athleten natürlich von den Vereinskollegen. Angeführt von Obmann Peter Veit waren Gattin Karin, Helga Fändrich und Sabine Rauth mitten im Geschehen.

Nach dem Rennen ging es zurück ins Hotel, dann war natürlich Feiern angesagt. Die beiden nachfolgenden Tage waren mit Sightseeing, Shopping und Kulinarik ausgefüllt. Soproni I.P.A., Gulasch, Tokaj, Palinka, Paprika, ....

Ein wahrlich erfolgreicher, lustiger und spannender LC-WESTSTEIERMARK Vereinsausflug. Und  …. Der LC-WESTSTEIERMARK ist jetzt auch in Budapest kein unbekanntes Blatt mehr …