Tagessieg für Karoline Dohr ... 14. Sieg beim 15. LHL !!!

Harry Bauer holt Gesamt Platz 2, und noch 5 weitere Klassensiege für den LC-WESTSTEIERMARK!

 

 Was für ein tolles Ergebnis für den LC-WESTSTEIERMARK beim 15. Lipizzanerheimatlauf in Piber. In der Königsdisziplin „Halbmarathon“ muss sich Harry Bauer nur um 15 Sekunden geschlagen geben, Vereinskollegin Karoline Dohr holt den grandiosen Tagessieg.

Aber von Anfang an ….

Ab Mittag hat es rund um Piber „gramurlt“, dunkle Wolken und Donnergrollen am laufenden Band. Immer wieder bange Blicke der Veranstalter gegen den Himmel – kommt das Gewitter zu uns oder bleiben wir diesmal verschont ? Die Kinderläufe wurden „trocken“ abgewickelt, exakt 10 Minuten vor dem Start zu den Hauptläufen kam ein kurzer Regenschauer, dadurch waren die Lauftemperaturen optimal. Beim Start um 16:00 Uhr war es trocken, etwas später setzte kurzer Nieselregen ein. Aber alles kein Problem für die wetterfesten und hochmotivierten 1.300 Startern.

Jugend vor! Bei den Kinderläufen gab es schon den ersten Klassensieg! Lena Berger hatte die Klasse U9 voll im Griff. Ihr waren die 600 m scheinbar zu wenig, sie lief gleich vollgas noch eine Runde länger. Schwester Jana Berger machte beim 950m Schülerlauf auch eine gute Figur.

LC-WESTSTEIERMAK Läuferin Martina Weißensteiner hat sich dieses Jahr für den 3,9 km LH-Businesslauf entschieden. „Ich probiere diesmal die Kurzdistanz, ohne Berg!!“ war ihr Ansporn. Super Entscheidung, sie wurde bei den Damen Gesamt 3. und in ihrer Altersklasse ganz klare Siegerin, die Zeit von 20:51 Minuten machte sie happy.

So, und jetzt kommen die Laufdistanzen mit Berg! 7 km mit 110 Höhenmetern waren die Ausgangslage für Roland, Daniel, Carina und Jenny. Und alle 4 machten dem LC-WESTSTEIERMARK alle Ehre. Roland Berger war überhaupt nicht zu halten. Der (sonst immer 4. Platzierte) ließ seiner Konkurrenz keine Chance. Er holte sich in 27:04 Minuten den absolut verdienten Sieg in seine Klasse M40. „Ich bin so happy über meine gelaufene Zeit, ich kann es fast nicht glauben, .. es ist mir so gut gegangen, die Anstiege waren kein Problem, ich bin voll zufrieden“, strahle er noch Stunden nach Zieleinlauf. Für Vereinskollegen und LHL-Mitorganisator Daniel Schweighart war es ein Wettkampf, so schnell zwischen den Organisationstätigkeiten. Dafür hielt er sich eh super, in 28:33 Minuten, als Gesamt 9. war er im Ziel, 5 Minuten später schon wieder beim Arbeiten. „Beides unter einen Hut zu bringen ist nicht so einfach, aber ich bin stolz, dass ich es gemacht habe“.

Carina Rauth holte sich den Klassensieg in 35:12 Minuten. „Super, es war lässig zu laufen, ich war gleich um mehr als 3 Minuten schneller als im Vorjahr, ein gezieltes Training zahlt sich halt aus“, freute sie sich über ihr gutes Ergebnis. LC-WESTlerin Jennifer Schlack machte es ihrer Laufkollegin gleich nach, auch sie war um mehr als 3 Minuten schneller als im Vorjahr. Sie durchlief in exakt 40:00 Minuten das Ziel. „Nicht schlecht, ich hab´ mich ganz schön steigern können“ beschrieb sie ihr Abschneiden.

2 Runden und somit 14 km absolvierte Karl-Heinz Pongritz. Verlässlich wie immer spulte er seine Kilometer ab und mit sich und der Zeit von 1:04:17 Stunden war er voll zufrieden. Mit einem Lächeln und einem „hot scho passt“, kam er ins Ziel.

So, und jetzt zur Königsdisziplin – 3 Runden / 21 km - und dem großen Showdown. Harry Bauer verpasste nur um 15 Sekunden den Tagessieg. Die erste Runde lief er bewusst pulsgesteuert, er lag 40 Sekunden hinter LTV Sieger Stefan Schriebl zurück. Und dann wurde er immer schneller. Am Ende reichten gerade 15 Sekunden nicht für den Tagessieg. Aber Harry lieferte dem Publikum ein spannendes und packendes Rennen. „Ich bin zufrieden, ich bin super gelaufen, ich habe anfangs auf den Puls geachtet und am Ende alles gegeben“ kommentierte er seinen Rennverlauf. Die Klasse M 50 hat er sowieso souverän für sich entschieden.

Karoline Dohr – eine Klasse für sich. Beim 15. LHL holte sie sich den 14. Tagessieg. Dabei war diesmal mehr Konkurrenz am Start. Aber Karoline ließ von Anfang an keine Zweifel an ihrer Leaderposition aufkommen. In der ersten Runde legte sie gleich ihren Grundstein für den Tagessieg. „Ich habe gedacht, was ich nach der 1. Runde habe, habe ich, …. dann muss die Konkurrenz erst kommen“, erklärte sie im Ziel flockig ihre Taktik. „Ab Mitte der 3. Runde habe ich mich ein wenig geschont, wegen des Zielfotos und dem Zieleinlauf, der muss natürlich mit einem Lächeln erfolgen“. Und hallo: die Zeit war auch nicht schlecht: 1:32:20 Stunden = das war der souveräne Tagessieg. Dohr, Dohr, Dohr … i werd narrisch …..

Last, but not least, beendete Ehemann Gebhard Dohr „sehr blass, aber heilfroh im Ziel zu sein“ sein Rennen. Er war mit der Zeit von 1:36:19 Stunden nicht unzufrieden, war doch in diesem Jahr der längste Lauf keine 18 km lang ….

Eine stimmungsvolle Siegerehrung m it einer „15-Jahr-Jubiläums-Preisverlosung“ , einige Getränkerunden und gute Unterhaltung bis … Uhr  rundeten einen wunderbaren Wettkampftag ab.Gratulation und Kompliment an das Organisationsteam vom LHL. Es hat alles super geklappt, es war von Anfang an bis zum Schluss eine tolle Stimmung.

 

 

2 Klassensiege für den LC-WESTSTEIERMARK !

Wolfi Weißensteiner und Gudrun Brandstätter ganz oben am Podest!

 

Die 25. Jubiläumsausgabe des Mayr-Melnhof Stadtlaufes in Frohnleiten spielte alle Stückerl. Bei der Startnummernabholung – 1 Stunde vor dem Start – herrschte Weltuntergangsstimmung, es goss in Strömen, begleitet von Blitz und Donner. Dann, pünktlich zum Start des Hauptlaufes über 9,6 km hatte es beste Lauftemperaturen, bewölkter Himmel, kein Regen. Aber der Boden entlang der Mur war aufgeweicht und tief, schweres Geläuf.

LC-WESTSTEIERMARK Läufer Wolfgang Weißensteiner lief anfangs bewusst locker, kein Kontrollblick auf die Uhr, einmal so richtig nur nach Gefühl. Und die Platzierung und die Zeit gaben ihm Recht. Erst nach 9 km riskierte er einen Blick zurück – eine unmittelbaren Konkurrenten lagen ca. 50 m zurück, auf den letzten 600 m ließ er nix mehr anbrennen und finishte rundum zufrieden als Gesamt 8. und klarer Sieger der Klasse M50 in einer Top-Zeit von 36:25 Minuten.

Vereinskollegin und Nachbarin Gudrun Brandstätter holte sich in der Zeit von 51:22 Minuten auch den Sieg in ihrer Altersklasse W45. „Jetzt wird es schon wieder langsam“ resümierte sie ihren Lauf.